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| Über die Kampagne „Eine Million Unterschriften zur Änderung der diskriminierenden Gesetze“ Einige Gruppen von Aktivist/innen der Frauenbewegung entschieden nach den, auf dem „Hafte Tir-Platz" in Teheran stattfindenden Protestversammlungen vom 12. Juni 2006 ihre Bemühungen im Sinne der dort beschlossenen Resolution fortzusetzen und gegen die ungerechten und frauenfeindlichen Gesetze gezielt vorzugehen. Im Rahmen einer Kampagne sollte eine breite Bewegung entstehen, die sich für die Sammlung von einer Million Unterschriften einsetzt, mit dem Ziel die frauendiskriminierenden Gesetze des Iran zu ändern. Ziele der Kampagne Die Sammlung von einer Million Unterschriften ist nur eine der Schwerpunkte dieser Kampagne. Diese Kampagne verfolgt weitere Ziele, die im folgenden Programm zum Ausdruck kommen: 1. Die Kampagne soll mit Unterstützung eines großen Teils der Gesellschaft einen positiven Wandel herbeiführen. Das berechtigte Ziel dieser Bewegung ist die Ab-schaffung der frauendiskriminierenden Gesetze. 2. Ein wichtiges Ziel der Bewegung ist das gegenseitige Kennen lernen und die Schaffung eines offenen Dialogs zwischen verschiedenen Frauengruppen und den Bürgern auf einer breiten gesellschaftlichen Ebene. Durch den direkten Kontakt mit den Bürgern wollen die Frauengruppen, als Verteidiger der Gleichberechtigung, auf die Nöte und Probleme in ihrem alltäglichen Leben - insbesondere auf juristischer Ebene - aufmerksam machen. Dies soll dazu beitragen, das Bewusstsein und die Sensibilität der Bürger für die ungleichen Rechte in ihrer Heimat zu stärken. WEITER Artikel HERZLICHEN GLUECKWUNSCH!!! DAS RESISTING WOMEN NETZWERK Die feministische "Kampagne eine Million Unterschriften für Gleichberechtigung" in Iran ist seit gestern ein Jahr alt. Das Resisting Women Netzwerk wünscht deren AktivistInnen alles schön für diesen Geburtstag. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Resisting Women Veröffentlichungen zum Thema.WEITER die breit versammelnde "Kampagne eine Million Unterschriften für Gleichberechtigung" Aus einer Protestkundgebung im Juni 2006 wurde in Iran die Idee geboren, eine Kampagne zur Sammlung von einer Million Unterschriften für Gleichberechtigung, die heute die zahlreichen Frauenorganisationen, deren Ziele und Vorstellungen von Frauenemanzipation zum Teil weit auseinanderklaffen, unter einen Hut bringt. Die TAZ hat dazu einen Artikel im März 2007 veröffentlicht...WEITER Alle Gesetze im Iran betrachten die Frauen als ein zweitrangiges Geschlecht und diskriminieren sie. Dies geschieht in einer Gesellschaft, in der mehr als 60 Prozent der immatrikulierten Studenten weiblich sind. In vielen Gesellschaften glaubt man, dass das Gesetz immer ein Schritt weiter sein müsse als die Kultur, damit die gesellschaftliche Kultur wachsen könne. Im Iran hinken die Gesetze jedoch hinter der Kultur und der Lage der Frauen hinterher.WEITER Internationale Unterstützung für Frauen-Kampagne Iranische Frauenrechtlerinnen initiieren eine breite Kampagne, die das Ende diskriminierender Gesetze gegen Frauen in der iranischen Gesetzgebung fordert. Die Kampagne „Eine Million Unterschriften zur Änderungen der diskriminierenden Gesetze” ist ein Bestreben im Anschluss an den friedlichen Protest vom 12. Juni 2006 auf dem Haft-e Tir Platz in Teheran mit denselben Zielen. »Wir sind Menschen zweiter Klasse« Im Iran kämpft ein breites Bündnis gegen Unterdrückung der Frauen per Gesetz. Ihre Gleichstellung wird seit Jahrzehnten wegen »Gefahr von außen« verschoben. Ein Gespräch mit Nahid Keshavarz Nahid Keshavarz ist Feministin und Mitglied im Kulturzentrum der Frauen in Teheran. Sie ist Mitinitiatorin einer Unterschriftensammlung gegen die Diskriminierung von Frauen im iranischen Recht, die von feministischen Organisationen und Persönlichkeiten getragen wird. Keshavarz selbst wurde am 4. März bei einer Protestaktion gemeinsam mit 34 weiteren Aktivistinnen festgenommen und nach 48 Stunden gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt (siehe jW vom 23.März).WEITER "Die Herrschaft der Männer über das Volk“ Fariba Dawudi-Mohajer, Juristin und Frauenrechtlerin, gab der Roozonline ein Interview, das im folgenden in zusammengefasster Form dokumentiert wird. Sie macht darauf aufmerksam, dass die iranische Regierung den kleinsten Widerspruch als die Gefährdung der nationalen Sicherheit bewertet. Das Regime greife sofort ein und unterdrücke zivilgesellschaftliche Entwicklungen, die sich jenseits der Massenpropaganda des Staates abspielten. Die Regierung habe offenbar Angst vor der Gleichberechtigung der Frauen. Die Frauenbewegung werde sich nicht von der staatlichen Propaganda de Regimes beeindrucken lassen. Homa Zarafshan stellt zunächst fest, dass die iranische Frauenbewegung im Grunde noch sehr klein sei. Diese müsse sich ohne ausländische Hilfe entwickeln. Gegenwärtig werde diese Bewegung von einer Minderheit der Frauen in der gesellschaftlichen Mittelschicht getragen. Diese müsse sich sowohl in der Mittelschicht als auch in den unteren sozialen Schichten entwickeln, damit sie sich zu einer gesellschaftlichen Bewegung entwickle.WEITER Der permanente Widerstand fordert die permanente Unterdrückung heraus „Am Morgen des 9. Juli 2007 erschüttert die aufständische Kreativität erneut den Körper unserer verwirrten Gesellschaft. Sehr schnell verbreitete sich die Nachricht der Verhaftung der Mitglieder des ‚Zentralkomitees des Büros zur Festigung der Einheit‘, Bahare Hedayat, Mohammad Hashemi, Ali Nikounesbati, Mehdi Arabshahi, Hanif Yasdani, Ali Waqfi. Sie sitzen auf dem Boden und sprechen mit uns, durch die eingerahmten Bilder, die sie hochhalten. Der Sitzstreik und das Bild des Sitzstreiks dieser sechs Personen vor dem Gebäude der Amirkabir-Universität ist die kreative Wiederbelebung der Ereignisse von 1999 auf dem Universitätscampus, besonders für die Vergeßlichen. Sie [Studenten] sind es dieses Mal, die anders als die Pressuregroups [Bassiji-Gruppen] uns überfallen und uns auffordern gegen die ansteckende Verwirrung der Zeit kreativ Widerstand zu leisten. Sie zwingen uns die Ereignisse auf dem Universitätscampus vom 9. Juli nicht zu vergessen, sie zwingen uns, den Kampf für die Freilassung der acht Studenten der Amirkabir-Universität nicht zu vergessen. Sie haben ihren Sitzstreik nicht vorher öffentlich angekündigt, aber ihre Präsenz war öffentlich, damit sie den Ängslichen und den Wohlgesinnten etwas entgegen setzen. Der Preis dieser Präsenz ist ihre Verhaftung und die Verhaftung von zehn weiteren Mitgliedern des Büros zur Festigung der Einheit.WEITER
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كليات طرح ”يك ميليون امضاء براي تغيير قوانين تبعيضآميز“
در صورت تمایل به امضای بیانیه یک میلیون امضا برای تغییر قوانین تبعیض آمیز و دسترسی نداشتن به اعضای کمیپین ... ادامه مطلب
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